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Von Kamelmilch und Skylines – Hatta nach Abu-Dhabi

Der nächste Morgen beginnt mit warmer Kamelmilch aus einer staubigen Schüssel. Ich werde sehr nett empfangen in dieser kleinen Zuchtanlage, der junge Araber gibt sich als stolzer Besitzer aus, ich bin geneigt, ihm aufgrund seines Kommando-Tones gegenüber den anwesenden Arbeitern gerne zu glauben.

Ich verweile nur kurz, steht heute doch ein schöner Roadtrip auf dem Programm. An Ras al Khaima vorbei und durch eine kleine Enklave des Omans, fahre ich nach Hatta. Es empfängt mich ein nettes, trotz der Bergwelt glühend heisses Städtchen in imposanter Lage. Der Hatta Hill Park muss wohl 24×7 bewässert werden, und so leer sieht der Stausee auch aus.

Die Bergwelt des angrenzenden Oman ist wunderschön und ehrfurchtsgebietend zugleich. Auf meiner Suche nach einem im Reiseführer empfohlenen Campingplatz in einem Wadi komme ich an eine – zumindest für mein Können und einem Mietwagen – unpassierbare Stelle. Was tun? Ich beschliesse, den Trip abzubrechen und direkt weiter nach Abu Dhabi zu fahren – 3 Stunden Nachtfahrt auf beleuchteter Autobahn.

Ich lande in einem schönen Hotel. Obwohl ich ziemlich kaputt bin, mache ich mich doch noch auf den Weg, die tolle Skyline von Abu Dhabi mittels der neu angelegten „Corniche“, einer neuen Promenade am Meer, zu geniessen. Es ist nach 23 Uhr, als ich lostigere. Ich fasse es nicht – mir schlagen jetzt noch 38° bei über 90% Luftfeuchtigkeit entgegen. Das Panorama jedoch entschädigt!

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