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Von Ankünften und Abfahrten

Nach einigen schönen, doch machmal auch anstrengenden Zeltcamp-Urlauben solls diesmal eine Nummer gemütlicher werden. Ein „easy cruise“ durch das Ostküsten-USA, durch schöne alte Städte, vorbei an großen Nationalparks, Strandluft schnuppern an den Beaches, so stellen wir uns dies vor. In die Urlaubsvorbereitungen stecken wir diesmal wieder viel Zeit. Es gilt, günstige Campmobil-Angebote mit passenden Flugrouten abzugleichen. Die Reise-Route prüfen und Campingplätze checken. Versicherungen einholen, und schließlich Mitte Mai die Koffer packen zum Vier-Wochen-Abenteuer mit sechs Monate altem Kind und Kegel.

Und schon sind wir unterwegs. Morgens um fünf raus, ab nach MUC. Der Mietwagen, den wir für die Anreise buchten, meldet vor Ausgburg: „Motorfehler“, aber die Kiste fährt noch, also weiter. Der Flug verläuft sehr ruhig, unsere Kleine verdaut den Höhenunterschied mit einem Apfelsaft und geniesst danach ein Schläfchen in Ihrem Reisebett an Bord der LH-Maschine.
In Charlotte nehmen wir zunächst ein paar Tage Hotel, um ersteinmal „anzukommen“. Das Hilton Guest Suites South Park ist nicht mehr das Jüngste, aber es kann sich sehen lassen.

Zwei Tage später machen wir uns früh auf, heute wollen wir unser Wohnmobil übernehmen! Unter den Wohnmobilen haben wir das „Kleinste“ von Moturis gebucht, es ist trotzdem knapp acht Meter lang, besitzt einen Benzin-Vernichter-V10-Motor und ist erstaunlich komplett ausgestattet. Sogar ein eingebauter Strom-Generator ist an Bord (welcher allerdings „pro Stunde“ abgerechnet wird) Na, damit lässt es sich aushalten! Dennoch dauert die Übergabe sehr lange, und bis wir auch noch im Harris Teeter einkaufen waren, ist die verbleibende Zeit bis zur Anfahrt zum Stone Mountain State Park doch ganz schön dahingeschmolzen. Schnell fahren geht aber gleich doppelt nicht – das RV hat das Temperament einer sedierten Schnecke, und die Strecke ist echt schön und lädt zum Cruisen ein. Die Gegend ist toll – die Straße schlängelt sich durch dichten, sattgrünen Wald. Wir erreichen noch rechtzeitig den State Park und „geniessen“ die große Hitze.  Da es hier keinen Strom am Campingplatz gibt, verzichten wir noch auf den Generator ergo die Klimaanlage. Noch.

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